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CCPA / CPRA

Jeden Widerspruch aus Kalifornien beachten, auch den, den der Browser sendet

Cookiesh bietet Besuchern aus Kalifornien eine Möglichkeit, dem Verkauf und der Weitergabe ihrer Daten mit einem Klick zu widersprechen, behandelt Global Privacy Control automatisch als Widerspruch und dokumentiert jede Anfrage.

Auf einen Blick

Gilt für
Gewinnorientierte Unternehmen, die die Schwellenwerte des CCPA erreichen und Daten von Einwohnern Kaliforniens verarbeiten
Einwilligungsmodell
Opt-out gegen Verkauf und Weitergabe; Opt-in bei Verbrauchern, die bekanntermaßen unter 16 sind
Sanktionen
Bußgelder je Verstoß, höher bei vorsätzlichen Verstößen und bei Daten Minderjähriger
Durchgesetzt von
Der California Privacy Protection Agency und dem Attorney General

Anforderungen

Worauf es ankommt

  1. Hinweis bei der Erhebung

    Besucher müssen spätestens bei der Erhebung erfahren, welche Kategorien personenbezogener Informationen Sie erheben und warum, auch über Cookies und Pixel.

    So setzt Cookiesh es um: Die Regel für Kalifornien zeigt einen kurzen Hinweis, der auf Ihre Datenschutzerklärung und die vom Scanner erstellte Cookie-Übersicht verlinkt.

  2. Widerspruch gegen Verkauf und Weitergabe

    Werbe-Cookies und Pixel können als Verkauf oder Weitergabe personenbezogener Informationen gelten. Betroffene Unternehmen müssen eine klare Möglichkeit zum Widerspruch anbieten, etwa einen Link „Do Not Sell or Share My Personal Information“.

    So setzt Cookiesh es um: Besucher widersprechen der Kategorie marketing mit einem Klick im Banner oder über einen Link im Footer, und Marketing-Skripte stoppen sofort.

  3. Global Privacy Control

    Die CCPA-Vorschriften verpflichten Unternehmen, ein Opt-out-Präferenzsignal wie Global Privacy Control als gültigen Widerspruch gegen Verkauf und Weitergabe zu behandeln.

    So setzt Cookiesh es um: Cookiesh erkennt GPC, nimmt den Besucher aus marketing heraus, bevor irgendein Tag läuft, und kann anzeigen, dass das Signal berücksichtigt wurde.

  4. Opt-in für Minderjährige

    Der Verkauf oder die Weitergabe personenbezogener Informationen von Verbrauchern, von denen Sie wissen, dass sie unter 16 sind, erfordert eine Opt-in-Zustimmung, bei unter 13-Jährigen die eines Elternteils.

    So setzt Cookiesh es um: Stellen Sie die Regel für Kalifornien bei Websites für ein jüngeres Publikum auf Opt-in um. Dann läuft nichts aus der Kategorie marketing, bis der Besucher zustimmt.

  5. Nachweise über Anfragen

    Unternehmen müssen Anfragen von Verbrauchern, einschließlich Widersprüchen, und ihre Reaktion darauf dokumentieren.

    So setzt Cookiesh es um: Jeder Widerspruch wird mit Zeitstempel, Region und Methode (Banner, Präferenz-Center oder GPC) protokolliert und kann als CSV oder JSON exportiert werden.

Einrichtung

In drei Schritten konform

  1. Website scannen

    Cookiesh findet die Werbe-Cookies, Pixel und Drittanbieter-Skripte, die als Verkauf oder Weitergabe gelten können.

  2. Regel für Kalifornien aktivieren

    Die Opt-out-Regel für Kalifornien ist im Pro-Tarif standardmäßig aktiv. Weitere US-Bundesstaaten mit ähnlichen Gesetzen, etwa Colorado oder Connecticut, ergänzen Sie mit wenigen Klicks.

  3. Opt-out-Link einfügen

    Platzieren Sie mit data-cookiesh-open einen Link „Do Not Sell or Share“ in Ihrem Footer und testen Sie ihn mit aktiviertem GPC in Ihrem Browser.

Im Detail

Was sind CCPA und CPRA?

Der California Consumer Privacy Act (CCPA) ist 2020 in Kraft getreten. Der California Privacy Rights Act (CPRA) hat ihn ab 2023 geändert, den Begriff der „Weitergabe“ („sharing“) personenbezogener Informationen für kontextübergreifende verhaltensbasierte Werbung eingeführt und die California Privacy Protection Agency geschaffen, die das Gesetz neben dem Attorney General durchsetzt.

Das Gesetz gilt für gewinnorientierte Unternehmen, die in Kalifornien geschäftlich tätig sind und mindestens einen Schwellenwert erreichen: einen Jahresbruttoumsatz über einem an die Inflation angepassten Betrag (ursprünglich 25 Millionen $), den Kauf, Verkauf oder die Weitergabe personenbezogener Informationen von 100.000 oder mehr Verbrauchern oder Haushalten oder die Erzielung von mindestens der Hälfte des Umsatzes aus dem Verkauf oder der Weitergabe personenbezogener Informationen.

Welche Rolle spielen Cookies?

Cookie-IDs, Gerätekennungen und der Browserverlauf sind personenbezogene Informationen im Sinne des CCPA. Analysen, die ein Dienstleister ausschließlich in Ihrem Auftrag durchführt, sind in der Regel kein Verkauf. Werbe-Cookies und Pixel von Drittanbietern, mit denen andere Unternehmen Besucher websiteübergreifend verfolgen können, sind dagegen oft ein Verkauf oder eine Weitergabe, und genau das löst das Widerspruchsrecht aus.

Anders als die DSGVO verlangt der CCPA keine Einwilligung, bevor diese Cookies gesetzt werden, außer bei Verbrauchern, von denen Sie wissen, dass sie unter 16 sind. Er verlangt einen klaren Hinweis, einen funktionierenden Widerspruch und die Beachtung von Opt-out-Signalen.

Warum Global Privacy Control wichtig ist

Global Privacy Control ist eine Browsereinstellung, die mit jeder Anfrage ein Opt-out-Signal sendet. Die kalifornischen Aufsichtsbehörden haben klargestellt, dass Unternehmen es beachten müssen, und in Durchsetzungsverfahren wurden Websites genannt, die es ignoriert haben. Da das Signal ankommt, bevor Ihr Code läuft, muss es die Consent-Ebene selbst verarbeiten. Cookiesh liest es beim Laden der Seite aus, sodass Marketing-Tags für Besucher, die es senden, gar nicht erst starten.

Diese Seite bietet allgemeine Informationen und ist keine Rechtsberatung. Gesetze und behördliche Leitlinien ändern sich. Prüfen Sie Ihr Setup daher mit Ihrer Rechtsabteilung.

FAQ

Häufige Fragen

Brauche ich für den CCPA ein Cookie-Banner?

Der CCPA verlangt kein Consent-Banner im Sinne der DSGVO. Sie brauchen aber einen Hinweis bei der Erhebung und eine funktionierende Möglichkeit, Verkauf und Weitergabe zu widersprechen. Viele Websites nutzen für beides ein Banner oder einen Link im Footer.

Gilt der CCPA auch für Unternehmen außerhalb Kaliforniens?

Ja, wenn das Unternehmen die Schwellenwerte des Gesetzes erreicht und personenbezogene Informationen von Einwohnern Kaliforniens verarbeitet. Ein Büro oder Personal in Kalifornien ist dafür nicht erforderlich.

Was gilt in anderen US-Bundesstaaten?

Immer mehr Bundesstaaten, darunter Colorado, Connecticut, Virginia, Texas und Oregon, haben ähnliche Opt-out-Gesetze, und mehrere verpflichten Unternehmen auch, universelle Opt-out-Signale zu beachten. Mit Cookiesh wenden Sie die Opt-out-Regel pro Bundesstaat an.

Kann ich für Kalifornien und die EU dasselbe Banner verwenden?

Sie können überall ein Opt-in-Banner zeigen, das auch die Regeln Kaliforniens erfüllt. Dabei verlieren Sie aber womöglich Daten, die Sie erheben dürften. Die meisten Websites nutzen Geo-Targeting, um jeder Zielgruppe die Abfrage zu zeigen, die ihr Recht verlangt.

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